Kunst und Umwelt

 

Kunst & Umwelt - Punkte, die Geschichten erzählen

Schön, dass Sie hierher gefunden haben! Auf dieser Seite schlägt das wahre Herz meines kleinen „Dot-Labors“.

Für mich ist das Malen von exakten, dreidimensionalen Punkten weit mehr als nur ein kreatives Handwerk. Es ist eine tiefe Meditation und meine Art, die filigrane Schönheit unserer Erde einzufangen. Jedes Mandala, das in stundenlanger Präzisionsarbeit entsteht, spiegelt die faszinierenden Strukturen und Farben wider, die uns draußen in der Natur umgeben.

Doch unsere Natur ist in Gefahr.

Erinnern Sie sich noch an die Sommertage der Kindheit, als wir Kaulquappen im Dorfbach beobachtet haben? Als wir bunte Blumensträuße direkt vom Wegrand pflückten und unseren Müttern nach Hause brachten? Als uns unzählige Schmetterlinge umschwirrten und wir vor einem Gewitter von Gewitterfliegen umringt waren? Heute sind diese Momente für viele Kinder unvorstellbar geworden. Das leise, unbemerkt schwindende Summen auf unseren Wiesen, das Verstummen der Vögel im Frühling und der Rückgang unserer heimischen Pflanzenarten sind die großen Krisen unserer Zeit. Die Natur verliert im Stillen ihre Farben.

 

Meine Kunst als Stimme für die Natur

Ich habe mich entschlossen, nicht wegzusehen. Jedes meiner Werke gehört zu einer festen Natur-Kollektion, die nach einer heimischen, oft stark gefährdeten Tier- oder Pflanzenart benannt ist. So fließen die Farben des Europäischen Laubfroschs, das schillernde Kleid des Eisvogels oder das tiefe Mysterium der Blaubiene direkt in meine Dot-Mandalas.

Mit dem Kauf eines Kunstwerks holen Sie sich also nicht nur ein handgemachtes Unikat nach Hause – Sie setzen ein klares Statement für den Erhalt unserer Artenvielfalt und tragen dieses Bewusstsein weiter in die Welt.

Scrollen Sie nach unten und lernen Sie die wunderbaren Geschöpfe kennen, die meine Punkte zum Leben erwecken. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Heimat bunt bleibt!
Hilfe und Unterstützung bei Ihrer Gartenplanung mit heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen finden Sie z.B. bei Berthold Daubner von "www.renature-garten.de", den ich wärmstens empfehlen kann. Außerdem hat er zahlreiche Videos zum Thema auf YouTube veröffentlicht. Sie finden ihn dort unter "https://www.youtube.com/@renature-garten-design". 

 

Kollektion "Eisvogel" (Alcedo atthis)

     

Status: Streng geschützt / Gefährdet durch den Verlust sauberer Gewässer
Wer einmal das unvergessliche Glück hatte, einen Eisvogel in freier Wildbahn zu erleben, vergisst diesen Moment nie. Wie ein funkelnder, cyanblauer Blitz schießt das „fliegende Juwel“ flach über die Wasseroberfläche. Er ist der schillerndste Botschafter für eine intakte, saubere Umwelt. In meinem Garten finden sich tatsächlich ab und zu welche ein.

Die farbliche Inspiration:
Die Punkte und fließenden Tropfen (Teardrops) dieser Kollektion fangen die magische Energie dieses Vogels ein. Tiefes, mystisches Dunkelblau trifft auf leuchtendes Cyan und reinstes Weiß. Die glänzenden Silber- und Kupfertöne spiegeln das Licht exakt so wider wie das glitzernde Spritzwasser, wenn der Eisvogel im Sturzflug in einen unberührten Bach eintaucht.

Warum er unsere Hilfe braucht:
Der Eisvogel ist ein sogenannter Bioindikator – das bedeutet, er kann nur dort überleben, wo das Wasser absolut sauber und reich an kleinen Fischen ist. Seine kunstvollen Brutröhren gräbt er in steile, lehmige Uferwände. Durch die künstliche Begradigung von Flüssen, Betonmauern an den Ufern und den Eintrag von Düngemitteln und Pestiziden aus der Landwirtschaft verliert er im Stillen seine Lebensgrundlage.

Das können Sie tun: 

  • Flüsse befreien: Unterstütze Projekte zur Renaturierung von Bächen und Flüssen in deiner Region.
  • Wasser schützen: Achte im Alltag auf umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittel und vermeide Mikroplastik, damit unsere Gewässer wieder rein werden – für das fliegende Juwel und für unsere eigene Zukunft.
  • Für Nahrung sorgen: Da sich der Eisvogel von kleinen Fischen und Insekten ernährt, können Sie ihm nicht direkt Nahrung bieten. Indirekt helfen Sie ihm mit heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen in Ihrem Garten.
  • Den Durst nicht vergessen: Stellen Sie eine Vogel- oder Insektentränke auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten auf. Hygiene ist wichtig: kontrollieren Sie das Wasser täglich und tauschen Sie es vorsorglich aus, um Krankheitskeime rechtzeitig zu eliminieren. Wenn Sie wenig Zeit haben, reicht 1 Tränke vollkommen aus. Wenn Sie viel Zeit und die Wasserkontrolle im Blick haben, gerne mehr.

 

Kollektion "Ackerhummel" (Bombus pascuorum)

     

Status: Geschützt / Starker Rückgang durch den Mangel an Wildblumen:
Wenn die späten Strahlen der Herbstsonne die Landschaft in ein goldenes Licht tauchen, summen sie noch vereinzelt durch unsere Gärten: Hummeln. Die Ackerhummel ist eine unserer freundlichsten und fleißigsten Wildbienenarten. Mit ihrem dichten, pelzigen Kleid in wunderschönen Braun-, Ocker- und warmen Goldtönen ist sie perfekt an kühlere Tage angepasst. Sie fliegt oft noch, wenn es für andere Bienen längst zu kalt ist.

Die farbliche Inspiration:
Die Punkte dieser Kollektion fangen das goldene Glühen eines Spätsommertages und das weiche Fell der Hummel ein. Tiefe Erdtöne wie Terrakotta und Kastanienbraun bilden das Fundament, während leuchtendes Ocker und warme Gelbnuancen wie kleine Sonnenstrahlen aus dem Zentrum des Mandalas hervorbrechen. 

Warum sie unsere Hilfe braucht:
Hummeln sind echte Schwerstarbeiter und müssen von Regierungsantritt der Königin im Frühjahr bis zum späten Herbst ununterbrochen Nahrung finden. Doch unsere Kulturlandschaft wird immer karger. Durch "steingraue" Schottergärten, den Trend zu sterilen, unkrautfreien Rasenflächen und den extremen Mangel an heimischen Wildpflanzen verhungern ganze Völker mitten im Sommer. Das Insektensterben ist leise, aber es bedroht das gesamte biologische Gleichgewicht, da Hummeln zu den wichtigsten Bestäubern unserer Wild- und Nutzpflanzen gehören.

Das können Sie tun:

  • Mut zur Wildnis: Lassen Sie in einer Ecke des Gartens das Laub und altes Moos liegen – dort bauen Ackerhummeln liebend gerne ihre oberirdischen Nester.
  • Dauer-Büfett pflanzen: Setzen Sie auf heimische Pflanzen mit ungefüllten Blüten, die vom Frühling bis in den November hinein blühen (z. B. Taubnesseln, Klee, Flockenblumen oder späte Astern). Jede Blüte zählt!
  • Für Nahrung sorgen: Aufgrund ihres relativ langen Rüssels liebt die Ackerhummel besonders tiefenkelchige und röhrenförmige Blüten, die anderen Insekten oft verschlossen bleiben.
    Für Ihre Balkonkästen eignen sich als Nahrungsquelle: Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum), Echter Salbei (Salvia officinalis), Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) und Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus).
    Für Ihre Gartenbeete eignen sich: Roter Fingerhut (Digitalis purpurea), Gemeiner Natternkopf (Echium vulgare), Echter Beinwell (Symphytum officinale) und Rotklee (Trifolium pratense).
  • Den Durst nicht vergessen: Stellen Sie eine Vogel- oder Insektentränke auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten auf. Hygiene ist wichtig: kontrollieren Sie das Wasser täglich und tauschen Sie es vorsorglich aus, um Krankheitskeime rechtzeitig zu eliminieren. Wenn Sie wenig Zeit haben, reicht 1 Tränke vollkommen aus. Wenn Sie viel Zeit und die Wasserkontrolle im Blick haben, gerne mehr.

 

 Kollektion "Laubfrosch" (Hyla arborea)

     

Status auf der Roten Liste: Gefährdet / Stark gefährdet (je nach Bundesland)
Erinnern Sie sich noch an das Glücksgefühl, wenn das leuchtende Grün eines kleinen Laubfroschs im Gebüsch aufblitzte? Der Europäische Laubfrosch ist der einzige einheimische Lurch, der klettern kann – dank winziger Haftscheiben an seinen Zehen lebt er im Sommer am liebsten in den Kronen von Gebüschen und feuchten Hochstauden.

Die farbliche Inspiration:
Das Farbkonzept dieser Kollektion spiegelt das faszinierende Kleid dieses kleinen Froschkönigs wider. Die Punkte fließen in exakten Nuancen von reinem, strahlendem Warmweiß (seine Bauchseite) über sanfte Mischstufen bis hin zu einem tiefen, lebendigen Avocado-Grün (sein Rücken).

Warum er unsere Hilfe braucht:
Früher war das Beobachten von Kaulquappen in Dorfteichen oder am Bach ein ganz alltägliches Kindheitserlebnis. Heute wissen viele Kinder gar nicht mehr, wie diese faszinierende Verwandlung aussieht. Der Laubfrosch ist extrem anspruchsvoll: Er braucht sonnige, fischfreie Kleingewässer für seinen Laich und ungespritzte Hecken in der Nähe. Durch das Zuschütten von Tümpeln, die Begradigung von Bächen und den massiven Einsatz von Pestiziden, die seine Nahrung (Insekten) vernichten, verliert er im Stillen seine Heimat.

Das können Sie tun:

  • Oasen schaffen: Ein fischfreier, sonniger Gartenteich mit flachem Ufer und dichten Wildhecken (wie Holunder oder Schlehe) kann für den Laubfrosch zur lebensrettenden Insel werden.
  • Natur Natur sein lassen: Verzichten Sie komplett auf chemische Spritzmittel, damit der Laubfrosch wieder genug Fliegen und Käfer zum Fressen findet.
  • Für Nahrung sorgen: Da sich der Laubfrosch im Larvenstadium (also als Kaulquappe) von Kleinstkrebsen, Algen und kleinsten Schwebeteilchen im Laichwasser ernährt und als erwachsener Frosch von Fliegen, Mücken, Spinnen, Blattläusen etc., hilft ihm natürlich am besten ein Gartenteich - den nun aber nicht jeder anlegen kann. Sie können ihm dann aber indirekt helfen, indem Sie ihm mit heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen in Ihrem Garten Nahrungsquellen bieten.

 

Kollektion "Blaue Holzbiene" (Xylocopa violacea)

Status: Besonders geschützt nach dem Bundesnaturschutzgesetz:
Wer ihr zum ersten Mal begegnet, hält im ersten Moment staunend den Atem an: Die Blauholzbiene ist unsere größte heimische Wildbienenart und wird fast so groß wie eine Hornisse. Ihr Körper ist tiefschwarz-braun und kräftig gebaut. Das wahre Naturschauspiel offenbart sich jedoch beim Flug in der Sonne: ihre filigranen Flügel schimmern in einem metallischen, tiefen Saphirblau und mystischen Türkis.

Die farbliche Inspiration:
Diese Kollektion lebt von einem dramatischen, edlen Kontrast. Das Fundament bilden die tiefen, matten Holztöne von Espresso, Schlammbraun und sanftem Beige – sie symbolisieren das alte Totholz, in dem die Biene lebt. Aus dieser Ruhe bricht das Zentrum des Mandalas mit einem leuchtenden, maßgeschneiderten Mix aus Saphirblau und Türkis hervor, das exakt den magischen Flügelschlag im Sonnenlicht einfängt.

Warum sie unsere Hilfe braucht:
Blaue Holzbienen sind faszinierende Baumeisterinnen. Sie nutzen keine fertigen Löcher, sondern nagen mit ihren kräftigen Kiefern meterlange Brutgänge in morsches, von der Sonne erwärmtes Holz. Doch genau das ist das Problem: In unseren penibel aufgeräumten Gärten und bewirtschafteten Wäldern wird Totholz sofort entfernt. Ohne morsche Baumstämme, alte Zaunpfähle oder abgestorbene Äste findet diese wunderschöne, völlig friedliche Riesin keinen Platz für ihre Kinder.

Das können Sie tun:

  • Mut zur Unordnung: Lassen Sie dicke, abgestorbene Äste oder alte Baumstämme in einer sonnigen Ecke Ihres Gartens einfach liegen und verwittern.
  • Sonnenplätze anbieten: Befestigen Sie ein dickes Stück morsches Hartholz (z.B. unbelaubte Eiche oder Obstholz) aufrecht an einer sonnigen, regengeschützten Wand. Die Blaue Holzbiene wird es Ihnen danken!
  • Für Nahrung sorgen: 
    In Balkonkästen und Töpfen eignen sich: Echter Salbei (Salvia officinalis), Wiesensalbei (Salvia pratensis), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Moschus-Malve (Malva moschata).
    Pflanzen für den Garten: Gewöhnicher Natternkopf (Echium vulgare), Echte Zaunwicke (Vicia sepium), Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum), Wilde Malve (Malva sylvestris), Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria), Heide-Nelke (Dianthus deltoides).
  • Den Durst nicht vergessen: Stellen Sie eine Vogel- oder Insektentränke auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten auf. Hygiene ist wichtig: kontrollieren Sie das Wasser täglich und tauschen Sie es vorsorglich aus, um Krankheitskeime rechtzeitig zu eliminieren. Wenn Sie wenig Zeit haben, reicht 1 Tränke vollkommen aus. Wenn Sie viel Zeit und die Wasserkontrolle im Blick haben, gerne mehr.

 

 

Kollektion „Frühlings-Platterbse“ (Lathyrus vernus)



Status: Auf der Vorwarnliste / gefährdet
Sie ist eine der ersten und schönsten Botschafterinnen des Frühlings in unseren heimischen Laubwäldern: Die Frühlings-Platterbse. Diese wunderbare Wildpflanze vollbringt ein wahres Farbwunder. Ihre Blüten wechseln während der Blütezeit auf magische Weise die Farbe – von einem kräftigen Purpur-Rosa über leuchtendes Violett bis hin zu einem kühlen Blau. Als extrem wichtige, frühe Futterpflanze für Hummelköniginnen und Wildbienen verdient dieses Naturschauspiel dringend unseren Schutz und einen Platz in unseren Gärten.

Die farbliche Inspiration:
Diese Kollektion fängt das faszinierende Farbspiel einer aufblühenden Platterbse ein. Das florale Herz des Mandalas leuchtet in intensiven Lila-Tönen, sanft eingeleitet durch reinstes warmes Weiß. Die metallischen Highlights spiegeln den funkelnden Morgentau wider, der im zeitigen Frühjahr auf den zarten, lila Blütenblättern liegt.
Warum sie unsere Hilfe braucht:
Durch die zunehmende Verdunkelung und intensive Bewirtschaftung unserer Wälder sowie das radikale Aufräumen von Waldrändern verliert die Frühlings-Platterbse schleichend ihren Lebensraum. Im norddeutschen Tiefland gilt sie bereits als gefährdet, in anderen Regionen steht sie auf der Vorwarnliste. Das hat dramatische Folgen: wenn sie verschwindet, fehlt den im zeitigen Frühjahr erwachenden Wildbienen- und Hummel-Königinnen eine ihrer nahrhaftesten und wichtigsten Energiequellen.

Das können Sie tun:

  • Holen Sie sich den Waldschatz in den Garten:die Frühlings-Platterbse ist absolut pflegeleicht und wächst wunderbar an schattigen oder halbschattigen Plätzen unter Gehölzen. Mit ihren wunderschönen Blüten setzt sie nicht nur optische Highlights, sondern rettet Leben.
  • Frühstück für die ersten Bienen und Hummeln bereitstellen:indem Sie heimische Frühblüher wie die Platterbse anpflanzen, schaffst du ein überlebenswichtiges "Frühstücks-Büfett" für Hummeln und Solitärbienen direkt vor Ihrer Haustür.
  • Den Durst nicht vergessen: Stellen Sie eine Vogel- oder Insektentränke auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten auf. Hygiene ist wichtig: kontrollieren Sie das Wasser täglich und tauschen Sie es vorsorglich aus, um Krankheitskeime rechtzeitig zu eliminieren. Wenn Sie wenig Zeit haben, reicht 1 Tränke vollkommen aus. Wenn Sie viel Zeit und die Wasserkontrolle im Blick haben, gerne mehr.